Sword Health, das portugiesisch-amerikanische Gesundheitsunternehmen mit einer Technologie für KI-gestützte Physiotherapieprogramme bei Muskel- und Skelett-Erkrankungen, kauft das deutsche Startup Kaia Health aus der Digital-Health-Tech-Branche.
Kaia Health bringt 70 Millionen deutsche Versicherte mit, die von einer digitalen Schmerztherapie profitieren. Die digitale Kaia-Schmerztherapie-Plattform ist für PatientInnen mit Rücken-, Knie- und Hüftproblemen gedacht und unterstützt AnwenderInnen des Medizinproduktes der Klasse IIa nach MDR (Medical Device Regulation) mit multidisziplinären Rehabilitationsmaßnahmen.
Die Kaia-Technologie hat sich in Deutschland und Europa etabliert; deutsche Krankenkassen erstatten die Produkte und Dienstleistungen der KI-gestützten Physiotherapie von Kaia, was US-amerikanische InvestorInnen anlockt, weil Zulassungen von Krankenkassen und die Akquise von PatientInnen wegfallen, da die Plattform bereits etabliert ist.
Der amerikanische Investor Sword Health zahlt, ohne zu zögern, 285 Millionen Dollar, die vom Unternehmen bisher größte Akquisition mit Kaia Health. Das fertige deutsche Geschäftsmodell der digitalen Schmerztherapie mit funktionierendem System und zahlenden KundInnen erweitert das Portfolio von Sword Health und liefert neue Absatzmärkte, auch in den USA.
Herausfordernd sind für Sword Health nicht hohe dreistellige Millionen-Beträge bei der Übernahme, sondern die anschließende Integration von zwei verschiedenen Systemen, die möglichst ohne Probleme verschmelzen sollen.
Sword Health bringt dem deutschen Startup Geld, Wachstum und lässt die Konkurrenz zurück. Das portugiesisch-amerikanische Unternehmen profitiert hingegen von einer erweiterten Marketingstrategie mit ergänzenden Produkten und Dienstleistungen sowie von einer Erhöhung der Kundenbindung mit Mehrwert-Steigerung.
Auch gelingt Sword Health mit Kaia der Sprung in den europäischen Markt, der mit strengen regulatorischen Standards ein Qualitätssiegel darstellt.
Europäische und vor allem deutsche Gesundheitstechnologien und Unternehmenskulturen sind bei ausländischen Käufern äußerst beliebt. Allerdings sind internationale KäuferInnen mit viel Geld erforderlich, was europäische InvestorInnen abschreckt.
Quelle: msn.com
